Fruchtbarkeitsmassage

Woher stammt die Massage?

Die Fruchtbarkeitsmassage ist eine besondere Form der Massage. Diese naturheilkundliche, ganzheitliche Methode stammt ursprünglich aus England und wurde dort von Joseph B. Stevenson unter dem Namen „Creative Healing“, einer Mischung aus Massage und intuitiver Therapie, entwickelt. Die Gynäkologin Dr. Gowri Motha übernahm die Methode und lehrt sie unter dem Begriff „Fertility-Massage“. Birgit Zart aus Berlin hat diese spezielle Methode bei Dr. Gowri erlernt, führte die Methode in Deutschland ein und entwickelte sie weiter. In Seminaren lehrt sie die Fruchtbarkeitsmassage.

Was bewirkt die Massage und für wen ist sie geeignet?

Der Name ist viel zu eng gefasst. Die „Fruchtbarkeitsmassage“ wirkt im Allgemeinen auf die weiblichen Organe. Darüber hinaus stimuliert sie das Lymphsystem, die Nieren und die Leber. Teils direkt, teils indirekt über die Reflexzonen am Rücken und Bauch hilft sie dem Körper, zu entgiften. Ich schliesse die Fruchtbarkeitsmassage immer mit der zusätzlichen Stimulation der Reflexzonen für den Unterleib an den Füßen ab.

Über diese rein physikalischen Einwirkungen hinaus bewirkt die Massage oft noch viel mehr. Die Frau kommt mit sich selbst und ihrer Weiblichkeit auf eine neue Weise in Kontakt. Wünsche, Träume, manchmal auch Trauer über einen nicht erfüllten Kinderwunsch oder nicht aufgelöste Situationen, die mit der Weiblichkeit zu tun haben, können zutage treten und heilen. Ich unterstütze Sie hier mit dem therapeutischen Gespräch. Wünschen Sie sich darüber hinaus eine Lösung einer Situation oder eines Konflikts, biete ich Ihnen Hilfe mit der Klopfakupressur EFT an. Keine Angst: Der Körper, die Seele und der Geist zeigen immer nur das, was Sie gerade in der Lage sind, zu verarbeiten.

Frauen mit Kinderwunsch 

Die Fruchtbarkeitsmassage fördert im Körper der Frau, die einen Kinderwunsch hegt, eine optimale Vorbereitung auf die Einnistung des Babys. Dr. Gowri Motha erzielte bei Frauen, die sich ein Kind wünschen die besten Ergebnisse mit einem Massage-Zyklus von 6 Wochen und einer Massage pro Woche. 80 % der Frauen wurden nach diesem Massage-Zyklus innerhalb eines Jahres schwanger. Wichtig ist, dass die Frauen grundsätzlich fruchtbar sind. Sind die Hormone nicht im Gleichgewicht, kann die Massage diese ausgleichen.

Frauen mit Menstruationsbeschwerden

Auch die Frau, der Teenager, mit starken monatlichen Schmerzen im Rahmen der Menstruation profitiert von dieser Massage. Nicht nur der körperliche Schmerz, auch die monatlich wiederkehrende Situation z. B. der berufstätigen Frau können sehr belastend sein. Neben der Anregung des Stoffwechsels verhilft die Massage zu einer tiefen Entspannung. Ich kann von Patientinnen berichten, die jahrelang Schmerzmittel zum Ertragen von Krämpfen und Schmerzen bei jedem Zyklus nehmen mussten. Nach einigen Behandlungen konnten sie ganz ohne Medikamente auskommen, und das nachhaltig.

Frauen mit Schlafstörungen

Patientinnen berichteten mir, dass die Massage den Schlaf fördert und Schlafstörungen vermindert.

Frauen mit Endometriose

Auch bei Endometriose kann die Massage ein wichtiger Baustein sein.

Frauen mit Wechseljahrsbeschwerden

Der Übergang von der fruchtbaren Frau zur Frau, die keine Kinder mehr bekommen kann ist manchmal belastend und kann mit unterschiedlichen körperlichen Symptomen einhergehen. So wie einst die Pubertät ist auch die Zeit des Wechsels eine Neuorientierung. Sowohl körperlich, als auch seelisch. Die Fruchtbarkeitsmassage kann hier helfen, dem Prozess des Lebens zu vertrauen, die „gebärende Frau“ hinter sich zu lassen und den neuen Lebensabschnitt einzuleiten.