Löwenzahn (Taraxacum officinale) – Multitalent statt Unkraut

Elisabeth Kappelhoff Allgemein

Gerade überschwemmt der Löwenzahn mit seiner gelben Blütenpracht wieder unsere Wiesen. Ein toller Hinweis der Natur, was jetzt zu Beginn des Frühlings gut für unseren Körper ist. Der Name „Taraxacum“ soll sich vom griechischen „taraxacis“ und „akeo mai“ ableiten, was „ich heile Entzündung“ bedeutet. Der Saft der Blume wurde bei  eingesetzt.

Gerade überschwemmt der Löwenzahn mit seiner gelben Blütenpracht wieder unsere Wiesen. Ein toller Hinweis der Natur, was jetzt zu Beginn des Frühlings gut für unseren Körper ist. Der Name „Taraxacum“ soll sich vom griechischen „taraxacis“ und „akeo mai“ ableiten, was „ich heile Entzündung“ bedeutet. Der Saft der Blume wurde bei Augenentzündungen, Fieber und Abszessen eingesetzt.

Heute kommt der Löwenzahn in der Naturheilkunde besonders bei Leber- und Gallenerkrankungen zum Einsatz. (Interessanterweise hat die Leber in der Traditionell Chinesischen Medizin einen direkten Bezug zu den Augen – siehe Einsatz bei Augenentzündungen.)

Die gelbe Farbe der Blüten wurde als Hinweis für seine Wirkung bei Gelbsucht angesehen. „Löwenzahn“ steht bildlich für die gezähnten Blätter. In Frankreich wurde die Blume „Pis en lit“ genannt, mit direktem Bezug der Pflanze als Heilmittel beim Bettnässen.

Bei Wasseransammlungen im Körper wirkt Löwenzahn interessanterweise harntreibend, versorgt den Körper aber mit wichtigen Mineralien im Gegensatz zu herkömmlichen „Wassertabletten“. Der Löwenzahn ist eine sehr vitale und anpassungsfähige Pflanze und ist mit fast jedem Boden zufrieden.

Seinen Segen zeigt die bittere Pflanze besonders im Frühling nach einer 4 – 6 wöchigen Entgiftungskur, „Detoxen“- der Leber. Der „Schmerz der Leber“ ist die Müdigkeit, Löwenzahn hat sich bei Frühjahrsmüdigkeit bewährt. Alle zusätzlichen Ausscheidungsdrüsen wie Galle, Milz und Bauchspeicheldrüse werden durch den Löwenzahn angeregt, die Schlacken des Winters auszuscheiden.

Die Entgiftungskur kann man entweder mit einem Tee, aber auch mit einem Frischpflanzenpresssaft, den man im Reformhaus bekommt, durchführen. (Dosieren Sie ihn nach Anleitung.)

Als Vitaminbombe mit den Vitaminen A, C, E, viel Calcium, Magnesium und Eisen eignen sich die frischen Blätter des Löwenzahn auch als Salat. Natürlich kann man die Blätter auch als grüne Komponente für „grüne Smoothies“ verwenden. (Unter www.kraueterfeld.de können Sie Löwenzahn online bestellen.)

Jetzt möchte ich Ihnen noch einige zusätzliche Nutzen dieser tollen Heilpflanze Löwenzahn vorstellen:

– Sie hat einen günstiger Einfluss auf die Durchblutung des Bindegewebes

– regelmässig angewandt kann Löwenzahn Gallensteinen vorbeugen

– sie hilft bei der Behandlung von Völlegefühl, Blähungen und Verdauungsbeschwerden 

– der Saft hilft bei Insektenstichen

Vielleicht konnte ich Ihnen eine neue Sicht auf diese vielfältige Pflanze eröffnen und ihr Image des „lästigen Unkrauts“ zum Multitalent verändern. Viel Erfolg beim „Detoxen“.