Nr. 18: Calcium sulfuratum Hahnemanni (D6)

Elisabeth Kappelhoff Adventskalender 2016

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich grüße Sie herzlich zum 4. Advent. Im Schein der 4 Kerzen möchte ich Ihnen heute Schüßler-Salz Nr. 18 näherbringen: Calcium sulfuratum 


Calcium sulfuratum

Calcium sulfuratum (Kalziumsulfid) (im Gegensatz zum Schüßler-Salz Nr. 12 Calcium sulfuricum (Kalziumsulfat) ist der Mineralstoff bei Entzündungen und eitrigen Prozessen. Dr. med. Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, hat es seinerzeit als Erster erfolgreich gegen Asthma und eitrige Entzündungen eingesetzt. Daher trägt es diesen Beinamen. In der Literatur finden sich Hinweise, dass Calcium sulfuratum auch bei der Ausleitung von Schwermetallen, besonders von Quecksilber (Amalgamfüllungen) zum Einsatz kommt. Es hilft in der Schwangerschaft und bei Brustentzündungen in der Stillzeit.  

Er findet Anwendung bei Erschöpfungszuständen mit Gewichtsverlust, obwohl die Person Heißhunger verspürt. In der Quintessenz scheint Calcium sulfuratum schnelle Stoffwechselvorgänge, in denen viele Zellen verbrannt werden und viele Säuren anfallen, zu drosseln. Es hilft auch, diese übermässig anfallenden Säuren auszuleiten.

Calcium Sulfuratum finden wir in den Schleimhäuten, den Muskelzellen und in der Haut.


Bei welchen Symptomen kann Calcium Sulfuratum helfen?
  • eitrige Entzündungen
  • empfindliche, bei Berührung schmerzende und entzündete Haut
  • hartnäckige Hautausschläge
  • eitrige, schlecht heilende Haut
  • Nesselsucht
  • Neigung zu ständigen Katarrhen, Asthma und Bronchitis
  • starkes Schwitzen
  • leichter Durchfall
  • bei Toxinbelastung zur Unterstützungen
  • Vergiftungen mit Schwermetallen zur Unterstützung der Ausleitung
  • Milchstau ( + Nr. 11, Nr. 12 und Nr. 21)

Welche Persönlichkeit profitiert von Calcium sulfuratum?

Der Mensch, der Calcium-Sulfuratum benötigt, ist ständig unzufrieden mit sich selbst. Er reagiert schnell verärgert, ist ungeduldig, besserwisserisch, reizbar, manchmal sogar jähzornig und aggressiv. Er spricht sehr hastig und ist schnell nervlich überreizt. Menschen dieses Typus verdrängen ihre Probleme oder schieben sie weg.

Sie sind unbarmherzig mit anderen, aber ebenso unbarmherzig zu sich selbst. Dieser Zustand mündet, besonders abends, in Traurigkeit und Zermürbung. Eine Haltung, die ständig in Bereitschaft zum Kampf, zum Ärger und zum Jähzorn ist und dann in tiefe Verzweiflung verfällt, belastet natürlich das Immunsystem. Dieses Ungleichgewicht, diese Extreme belasten diese Menschen seelisch und zeigen sich in häufigen Infekten. Kälte und Zugluft mögen sie gar nicht.

Erst das sich Eingestehen von Problemen und Themen, die mich immer wieder auf den Plan rufen und eventuelle Hilfe, die ich mir suche, können dazu führen, die Ursachen für mein Verhalten zu finden. Eine dauernde Wut im Bauch auf mich selbst und dann auf alle anderen lässt meinen Körper auf Hochtouren fahren, gibt ihm nicht die wichtige Ruhe und Entspannung, die er braucht. Er läuft in Anspannung und geht damit permanent über seine Grenzen.

Diese Menschen dürfen ihr Herz für sich öffnen. Wir müssen nicht perfekt sein. Wir dürfen und sollen unsere Gefühle leben, aber angemessen, ohne uns selbst und anderen zu schaden. In dem wir beginnen, uns dies einzugestehen und einen Weg suchen, dies zu erlernen, kann sich unsere Welt, der Blick auf uns und unser Umfeld um 180 Grad drehen.


Ein Tipp zur Anwendung:

Diesmal ein allgemeiner Tipp zu Calcium sulfuratum: Unterstützt wird die Wirkweise dieses Mineralstoff durch die zusätzliche Einnahme von Kalium sulfuricum (Nr. 6), Natrium phosphoricum (Nr.9) und Manganum sulfuricum (Nr. 17). Von den Hauptmitteln nehmen Sie jeweils 7 Stück am Tag, von den Ergänzungmitteln verwenden Sie erst 1, später bis zu 3 täglich.


Geniessen Sie den 4. Advent und nutzen Sie gerade die Vorweihnachtszeit, um Ihr Herz für sich und andere zu öffnen. Herzlichst Ihre

Elisabeth Kappelhoff

inspiriert von Margit Müller-Frahlings Büchern „Mineralstoffe nach Dr. Schüßler“ und . Rajan Sankarans „Die Substanz der Homöopathie“ sowie Wikipedia, netdoktor, HP Ulrike Schlüter