Nr. 6: Kalium sulfuricum (D6)

Elisabeth Kappelhoff Adventskalender 2016

Liebe Leserin, lieber Leser,

einen wunderschönen Nikolaustag wünsche ich Ihnen. Hoffentlich wurden Sie schon mit einer Süßigkeit oder einer kleinen Aufmerksamkeit „vom Nikolaus“ überrascht :). Tag 6 des „Schüßler-Salze Adventskalenders“. Allen, die jeden Tag dabei sind möchte ich heute „Danke“ sagen! Und weiter geht es in unserem Schüßler-Salze Universum. Heute lernen wir die Nr. 6 kennen:  Kalium sulfuricum. 

Kalium sulfuricum ist das Mittel der Ausheilung und der Tiefenreinigung!  Kalium ist ein ganz besonderer Stoff. Ca. 98 % finden wir innerhalb jeder Zelle. Wie Eisen ist er an der Übertragung des Sauerstoffs beteiligt. Eisen (Ferrum Phos. Nr. 3) transportiert den Sauerstoff im Blut, während Kalium dafür zuständig ist, den Sauerstoff in die Zelle zu transportieren. Kalium ist darüber hinaus für die Zellerneuerung wichtig. Fehlt uns dieser Mineralstoff, geht uns „die Luft aus“. Wir gieren förmlich nach frischer Luft, im wahrsten Sinne des Wortes. Auch Situationen, in denen es eng wird, viele Menschen in einem Raum z.B. können uns plötzlich stark belasten und Ängste auslösen.

Kalium sulfuricum ist DAS Mittel des 3. Entzündungsstadiums. Haben Sie zur Unterstützung eines Infektes die Salze Nr. 3 (Ferrum Phosphoricum) und danach Nr. 4 (Kalium chloratum) eingenommen, so kann der Infekt komplikationslos ausheilen. Gerät der Heilprozess aber ins Stocken, droht er chronisch zu werden, ist das Mineral Nr. 6, Kalium sulfuricum das Mittel der Wahl. Das Stocken des Heilprozesses kann sich in einem nicht aufhörenden Husten oder Schnupfen mit gelblichem Sekret, aber auch in einer nicht heilenden Wunde äußern. Der Sulfur-Aspekt des Mineralstoffs sorgt jetzt für die Tiefenreinigung. Kalium sulfuricum unterstützt die Entgiftungsleistung der Leber. Der Körper hat belastende Stoffe in der Zelle geparkt. Diese Notwendigkeit entsteht durch den Mangel eines weiteres Mineralstoffs: der Nr. 10, Natrium sulfuricum.  Damit der „Müll“ die Zelle nun verlassen kann, ist eine Kombination von beiden Salzen erforderlich und zwar im Verhältnis 1:2 (1 Tabl. Kal. Sulf. + 2 Tabl. Natr. Sulf.).

Kalium sulfuricum hat noch zwei Wirkungsorte. Es ist für die Pigmentierung der Haut zuständig, besonders erforderlich bei gelblich-klebrigen Abschuppungen.

Darüber hinaus unterstützt Kalium sulfuricum als Betriebsstoff der Bauchspeicheldrüse die Produktion der Verdauungssäfte und des Insulins zum Abbau des Blutzuckers.

Die Röst- und Verbrennungsstoffe in Kaffee, Geräuchertem und Zigaretten verbrauchen viel Kalium sulfuricum.


Bei welchen äußeren Zeichen kann Kalium sulfuricum helfen?
  • Pigmentflecken
  • extremer Drang nach Frischluft
  • Neurodermitis
  • Muttermale, „Leberflecken“
  • Völlegefühl nach dem Essen
  • Muskelkater
  • gelbschleimige Absonderungen

Welche Persönlichkeit profitiert von Kalium sulfuricum?

„Mir fehlt die Luft zum Atmen.“ Dieser Satz lässt sich 1:1 auf die Kalium sulfuricum Persönlichkeit übertragen. Dieser Mensch erstickt quasi an den Wünschen anderer und hat noch Schwierigkeiten, sich für sich stark zu machen, die eigenen Bedürfnisse auszudrücken. Häufig fühlt er sich in die Ecke gedrängt, was panische Zustände auslösen kann. Sich dauernd hilflos vor den Karren eines anderen gespannt zu fühlen erzeugt Wut. Wut auf den anderen, vielleicht sogar Wut auf sich selbst, nicht anders zu können. Nicht die Kraft oder den Mut oder das Selbstbewusstsein zu haben, sich für sich stark zu machen, Grenzen zu setzen. Wir fühlen uns vielleicht als „Opfer“, meinen „Immer alles alleine machen zu müssen.“ Meinen, dass „der andere mir helfen sollte, doch meine Wünsche und Bedürfnisse erkennen müsste.“ So wenig, wie wir selbst immer einschätzen können, was jemand anderem gut tut, so wenig kann dies unser Gegenüber bei uns. So unangenehm und schmerzvoll die Wahrheit auch sein mag: Wir können uns nur selbst das geben oder uns für das stark machen, was uns guttut. Möglicherweise hat unser Gegenüber gar keine Ahnung, wie wir uns fühlen und reagiert nur auf unsere Signale. Sehen wir mal ganz bewusst hin, es lohnt sich!


Ein Tipp zur Anwendung:

Die Stoffwechselkur nach Margit Müller-Frahling. Diese 4 – 6 wöchige Kur steht unter den drei Begriffen: Entschlacken, entgiften, entsäuern.

Sie benötigen:

Nr. 4 Kalium chloratum

Nr. 8 Natrium chloratum

Nr. 9 Natrium chloratum

Nr. 10 Natrium sulfuricum

und zur „Tiefenreinigung“ Nr. 6 Kalium sulfuricum.

Gehen Sie folgendermassen vor: Mischen Sie jeweils 5-7 Tabletten jedes Salzes und lutschen diese über den Tag verteilt…oder… teilen Sie die Menge in 2 Portionen und lösen jede in 0,3 Liter Wasser auf. Trinken sie dies über den Tag verteilt. Bei Variante Zwei ist es wichtig, dass Sie jeden Schluck einen Moment im Mund behalten.

Trinken 1,5 bis 2 Liter Wasser täglich, um die Ausleitung der Stoffwechselkur zu unterstützen. Darüber hinaus sind Basenbäder hilfreich. Details finden Sie unter www.p-jentschura.com.


Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Einen wunderschönen 6. Dezember wünsche ich Ihnen.

Elisabeth Kappelhoff

inspiriert von „Mineralstoffe nach Dr. Schüßler“ von Margit Müller-Frahling und „Die Substanz der Homöopathie“ von Rajan Sankaran